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Auf den Scout-Internetportalen können Besuchern u.a. nach Autos, Freunden und Immobilien suchen. Quelle:Scout

Medienberichten zufolge habe die Telekom noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob das Internet-Anzeigenportal Scout verkauft wird oder an die Börse geht – nach wie vor seien beide Optionen möglich. Laut informierter Kreise sei die Investmentbank Goldman Sachs mit der Angelegenheit beauftragt worden. Die Telekom selbst wollte sich aktuell nicht äußern.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen eine Überprüfung der strategischen Optionen ihrer Tochter angekündigt und dabei auch ein IPO nicht ausgeschlossen. Ziel einer Neuausrichtung sei es, finanzielle Mittel für das Auslandswachstum von Scout zu generieren.  .

Als strategischer Käufer könnte Axel Springer in Frage kommen, deren Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner hatte im Januar erstes Interesse bekundet.

Die Scout-Gruppe betreibt insgesamt sechs Internetportale in 22 verschiedenen Ländern, den Hauptteil davon in Europa. Unter anderem gehören die Websites Immobilienscout 24 und Autoscout 24 zu Scout. Branchenexperten schätzen den Wert des Unternehmens auf etwa 1,4 Mrd. EUR.