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Der überwiegend im ostdeutschen Raum vertretene Kabelnetzbetreiber Tele Columbus wagt laut Medienspekulationen vermutlich schon bald den Schritt aufs Börsenparkett.  Nach Angabe eines Branchenkollegen von Kabel Deutschland prüfe das Unternehmen „laufend alle strategischen Optionen für eine mittel- und langfristige Positionierung und Finanzierung“. Wichtig sei vor allem, in Betracht zu beziehen, welche Vorteile ein IPO für die Gesellschaft, die Gesellschafter und die Kreditgeber bringen könne.

Nachdem der millionenschwere Verkauf von Tele Columbus an Kabel Deutschland im letzten Jahr scheiterte, erhofft sich das  Unternehmen durch den Börsengang nun in erster Linie den Abbau von Schulden, da noch Verbindlichkeiten von bis zu 550 Mio. EUR vorhanden sind.  Erst im Februar dieses Jahr hatte der Kabelnetzbetreiber allerdings seine Finanzierung bis 2017 zugesichert bekommen.

Die Tele Columbus Gruppe zählt nach eigenen Angaben zu den größten Kabelnetzbetreibern in Deutschland und bietet seit knapp 30 Jahren Multimedia und Telekommunikationsleistungen. Etwa 1,7 Mio. angeschlossene Haushalte werden von  Tele Columbus mit dem TV Signal sowie digitalen Programmpaketen, Internetzugängen und Telefonanschlüssen über Breitbandkabel versorgt.

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