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Das Softwareunternehmen TeamViewer plant den Sprung aufs Börsenparkett noch innerhalb der nächsten Wochen: Damit wollen die Göppinger ihr Wachstum weiter ankurbeln.

TeamViewer peilt eine Notierung im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard). Das öffentliche Angebot wird voraussichtlich nur aus Aktien aus dem Bestand der Eigentümerin, der Beteiligungsgesellschaft TigerLuxOne, bestehen und sich an private und institutionelle Investoren richten. Der angestrebte Streubesitz soll einen liquiden Markt für die Aktien der Gesellschaft schaffen.

„Der Börsengang ist für uns der nächste logische Schritt, um unser volles Potenzial zukünftig als börsennotierte Gesellschaft auszuschöpfen. Dabei werden wir uns weiter voll auf die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie fokussieren. Diese beinhaltet den Ausbau der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten, der Kundensegmente einschließlich der Lösungen für Großunternehmen sowie unserer globalen Reichweite“, betont Oliver Steil, CEO von TeamViewer.

Mehrheitseigentümer des im Baden Württemberg ansässigen Unternehmens ist die britische Private Equity-Gesellschaft Pemira – die auch nach dem IPO Großaktionär bleiben wird.

Die Umsätze (Billings)  sind 2018 um 25 % auf 230 Mio. EUR (2017: 185 Mio. EUR) gestiegen. Das Cash EBITDA erreichte 121 Mio. EUR, bei einer EBITDA-Marge von 52%. Im ersten Halbjahr 2019 hat sich das Wachstum laut Unternehmensangaben weiter auf 37% beschleunigt – so sollen die Umsätze bei rund 142 Mio. EUR liegen. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet TeamViewer ein Wachstum der Billings von 35% bis 39%.

Goldman Sachs International und Morgan Stanley fungieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. BofA Merrill Lynch und Barclays wurden als Joint Bookrunners mandatiert. RBC Capital Markets ist Co-Lead Manager. Lilja & Co. sind die unabhängigen IPO-Berater des Gesellschafters und von TeamViewer.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de