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Nils Mahler und Timo Müller sind Gründer und Geschäftsführer von lingoking.
Nils Mahler und Timo Müller

Im Gespräch mit dem GoingPublic Magazin erklären Nils Mahler und Timo Müller, Gründer und Geschäftsführer von lingoking, ihre Geschäftsidee, warum Sprachdienstleistungen ein Wachstumsmarkt sind und wo die Trends der Branche liegen.

GoingPublic: Herr Mahler, Herr Müller, Sprachdienstleistungen – was ist das überhaupt und wer braucht die?

Mahler: Sprachdienstleistungen dienen dazu, Sprachbarrieren zu überbrücken, und zwar über alle Kanäle wie Telefon oder Videotelefonie. Exportorientierte Unternehmen haben naturgemäß einen höheren Bedarf an Sprachdienstleistungen als regional tätige. Privatkunden dagegen lassen Urkunden oder notarielle Sachen übersetzen. Lingoking als Marktplatzplattform bietet sämtliche dieser Dienstleistungen an.

Nennen Sie uns ein Beispiel.

Mahler: Nehmen wir an, Sie sind ein deutsches Unternehmen mit Exportprodukten, das in wenigen Tagen in Barcelona einen Außentermin hat; vielleicht geht es auch um eine Akquisition. Dann können Sie über lingoking einen professionellen Übersetzer vor Ort  oder auch ein ganzes Übersetzer-Team buchen. Womöglich benötigen Sie bereits zuvor für die notwendigen Absprachen einen Telefon-Dolmetscher. Für den kürzlichen G7-Gipfel hat übrigens die Polizei München auf lingoking zurückgegriffen.

Ist das ein Wachstumsmarkt bzw. wo liegt der Unterschied zur Situation  z.B. vor zehn, zwanzig Jahren?

Müller: Sprachdienstleistungen sind in der Tat ein Wachstumsmarkt, der zuletzt prozentual durchweg rund zweistellig pro Jahr wuchs. Wir reden hier von weltweit 40 Mrd. USD Umsatz im aktuellen Jahr, nach erst 25 Mrd. USD vor fünf Jahren. Auf Deutschland entfallen rund 3 Mrd. USD. Wachstumstreiber sind sowohl die stark steigenden internationalen Verflechtungen als auch die Zunahme der weltweiten Exportmärkte.

…und man kommuniziert heute natürlich auch irgendwie mehr.

Müller: Nicht zuletzt, auch das. Allein dadurch sind die Verflechtungen international auch auf Unternehmensebene gewachsen, inklusive dem damit verbundenen juristischen Schriftverkehr. Da verwundert nicht, wenn der Bedarf an professionellen Sprachdienstleistungen so stark  zunimmt.

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