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Eineinhalb Jahre nach dem Mega-IPO der Siemens Gesundheitssparte Healthineers, plant nun der nächste Ableger des Großkonzerns sein Börsendebüt.

Die Siemens Energiesparte „Energy“ soll spätestens bis September 2020 durch ein Spin-off an die Börse gehen –  ließ das Unternehmen am Donnerstag mitteilen.

Zeitgleich mit der Bekanntgabe des Börsengangs hat Siemens auch den endgültigen Namen seines Energieablegers bekannt gegeben: So wird das Unternehmen ab April nächsten Jahres unter Siemens Energy firmieren.

Im Juni hatte Siemens den Prozess zur Namensfindung für das neue Unternehmen gestartet. Auch die Mitarbeiter konnten eigene Vorschläge für den Namen machen. „Ich finde es großartig, dass der neue Name auch der Favorit unserer Mitarbeiter ist“, erklärt Michael Sen, Co-CEO der Siemens Operating Company Gas and Power und künftiger Vorstandsvorsitzender von Siemens Energy.

Auf Pro-forma-Basis erwirtschaften rund 88.000 Mitarbeiter weltweit etwa 27 Mrd. EUR Umsatz. Siemens Energy verfügt über einen Auftragsbestand von 70 Mrd. EUR; 20% der weltweiten Energieversorgung basieren laut eigenen Angaben bereits auf der Siemens-Technologie.

Dabei konzentriert sich die Energiesparte besonders auf die Reduktion von CO2-Emissionen: „Der Klimawandel ist real und eine gewaltige Herausforderung. Die Nachfrage nach Energie steigt konstant, gleichzeitig müssen wir die CO2-Emissionen deutlich senken“, so Sen weiter.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de