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Der Automobilzulieferer Schaeffler Deutschland kommt im Anschluss an eine vorbörsliche Platzierung  zu 12 bis 14 EUR aufs Parkett, wodurch sich ein Emissionsvolumen von knapp 1 Mrd. EUR ergibt – also deutlich geringer als ursprünglich geplant. Laut Insiderkreisen sollten zunächst rund 2,5 Mrd. EUR durch den Schaeffler-Börsengang erlöst werden. Schaeffler geht auf Nummer Sicher und platziert die Anteile vorbörslich, ohne öffentliches Angebot.

Freitag sollen die Aktien im Prime Standard der Frankfurter Börse debütieren.  Von den zu platzierenden 75 Mio. Aktien stammen 66 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 9 Mio. Aktien aus dem Bestand der Schaeffler Verwaltungs GmbH.  Im Rahmen einer Mehrzuteilungs-Option können bis zu weitere 24 Mio. Aktien aus dem Altbestand platziert werden.

Ziel des Börsengangs sei es, das Wachstum des Unternehmens weiter voran zu treiben und Schulden abzubauen. Neben Schaeffler musste auch die Bayer-Tochter Covestro ihre IPO-Pläne kurzfristig ändern und kommt nun zu einem deutlich geringeren Ausgabepreis an die Börse. Einzig Scout24 debütierte am vergangenen Donnerstag nach Zeitplan an der Frankfurter Börse.

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