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Das auf die Diagnostik von seltenen Krankheiten spezialisierte Biotechunternehmen Centogene will wahrscheinlich bereits am kommenden Donnerstag sein Börsendebüt an der Nasdaq feiern.

Die teilte Centogene-CEO Arndt Rolfs am Samstag beim akademischen Jahresempfang der Universität Rostock mit. Details beispielsweise zum geplanten Ausgabepreis der Anteile nannte er hingegen nicht. So befinde sich das Biotechunternehmen derzeit auf Roadshow. Es gebe im Laufe eines solchen Prozesses immer gewisse Unwägbarkeiten, so Rolfs.

Ziel des Börsengangs sei es, das weitere globale Wachstum des Unternehmens zu unterstützen sowie die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.

Den Börsengang plane man in den USA, weil dies weltweit der attraktivste Wirtschaftsmarkt im Bereich der Biotechnologie sei. Das Unternehmen habe bereits in Boston eine erfolgreiche Niederlassung. Stammsitz bleibe aber Rostock, in der Nachbarschaft des neuen Firmengebäudes sollen weitere Räume eingerichtet werden.

Im Oktober hatte ein weiteres deutsches Unternehmen aus dem Biotech-Bereich den Gang an die US-Börse gewagt: Die Mainzer BioNtech debütierten ebenfalls an der Nasdaq.