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Der Internetinkubator hat sein Börsendebüt in Frankfurt zwar am oberen Ende der Preisspanne über die Bühne gebracht, Rocket rutschte aber vom Erstausgabepreis von 42,50 EUR innerhalb der ersten Minuten gleich unter die 40 EUR-Marke. 

So richtig gerockt hat das IPO von Rocket allerdings bisher noch nicht.
So richtig gerockt hat das IPO von Rocket allerdings bisher noch nicht.

Rocket Internet ist der Börsenstart bei einer Erstnotierung von 42,50 EUR an der Frankfurter Börse nur leidlich gelungen. Dabei legte der Internetinkubator den Erstemissionspreis zuvor am oberen Ende der Preisspanne fest, obwohl das öffentliche Angebot angeblich 10-fach überzeichnet gewesen sein soll – genau wie gestern Zalando bei seinem Börsendebüt. Innerhalb der ersten Minuten fiel der Preis bereits unter 40 EUR bis zeitweise sogar  unter 37 EUR.

Schon gestern hatte der Börsenstart von Zalando enttäuscht. Der Kurs des Internethändlers fiel heute über 7% und liegt mittlerweile bei nur noch knapp unter 20 EUR.

Im Rahmen des Angebots wurden insgesamt rund 33 Mio. neue Aktien von Rocket Internet sowie zusätzlich 4,9 Mio. Aktien aus der Überzeichnungsreserve zugeteilt. Der Emissionserlös für Rocket Internet  beträgt im Falle einer vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option 1,6 Mrd. EUR.

„Ich bin davon überzeugt, dass Rocket überaus gut positioniert ist, um die Wachstumschancen des Internethandels vor allem in den aufstrebenden Märkten zu nutzen und die führende Internetplattform außerhalb der USA und Chinas zu werden“, sagte Gründer und Vorstandsvorsitzender Oliver Samwer.

Rocket hat sich zu einer Sperrfrist von sechs Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Die bisherigen Anteilseigner von Rocket haben alle zwölfmonatige Veräußerungssperren unterzeichnet.

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