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Die ProCredit Holding strebt vermutlich demnächst an die Frankfurter Börse: Jedoch sei kein öffentliches Angebot sondern lediglich eine Notierungsaufnahme in den Prime Standard geplant, hieß es am frühen Morgen in den Medien. Damit wolle man den „internationalen Investorenkreis erweitern und zusätzlich verstärken“, erklärte Borislav Kostadinov, Vorstandsmitglied der ProCredit Holding.

„Der angestrebte Gang an die Börse ist das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte der ProCredit-Gruppe. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt unsere erfolgreiche Strategie als „Hausbank“ für kleine und mittlere Unternehmen – das Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung in Südost- und Osteuropa -, deutlich unterstützen wird“, so Kostadinov weiter.

Die Berenberg Bank wurde bereits als Listing Agent beauftragt, die Econnoa GmbH begleitet die ProCredit Holding  als Listing Advisor.

Die ProCredit-Bankengruppe ist nach eigenen Angaben eine entwicklungsorientierte Gruppe von Geschäftsbanken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Bankenmärkten Südost- und Osteuropas. Die Gruppe hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist auch in Deutschland und in Südamerika tätig.

Zwischen 2013 und 2015 steigerte die ProCredit-Gruppe ihre Rendite auf das durchschnittlich eingesetzte Eigenkapital (Return on Average Equity-RoAE) von 7,7 % auf 10,5 %. Zum Stichtag 30.September 2016 belief sich die Bilanzsumme der ProCredit-Gruppe auf  6 Mrd. EUR, das ausstehende Darlehensvolumen auf 3,6 Mrd. EUR und die Kundeneinlagen auf 3,3 Mrd. EUR.

Wann genau die Börsennotiz  vollzogen wird, teilte das Unternehmen bislang noch nicht mit – vermutlich könne man aber mit einem Börsendebüt Anfang nächsten Jahres rechnen.

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