Der endgültige Angebotspreis und das Platzierungsvolumen werden im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens ermittelt und voraussichtlich am 31. Oktober festgelegt.

So werden 5 Mio. Primepulse-Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie eine Mehrzuteilungsoption von 0,75 Mio. Papieren aus dem bisherigen Bestand angeboten.

Bei vollständiger Platzierung würde dies ein Volumen von bis zu 155,3 Mio. EUR bedeuten, davon bis zu 135 Mio. EUR für Primepulse selbst. Nach dem IPO dürfte der Streubesitz bei bis zu 20% liegen.

Die Zeichnungsfrist beginnt am Montag und endet maximal am 31. Oktober, der Börsengang soll am 6. Nov. stattfinden.

Die Gründer der Beteiligungsgesellschaft sind keine Unbekannten am Markt: So gründeten Stefan und Raymond Kober sowie Klaus Weinmann vor rund 25 Jahren den mittlerweile im TecDAX gelisteten IT-Konzern CANCOM – Weinmann ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender der ebenfalls börsennotierten Stemmer Imaging.

Die Hauptaktionäre Stefan Kober, Raymond Kober und Klaus Weinmann halten (über die ABCON Holding GmbH) rund 98% der Aktien an der Holding. Sie werden auch nach Durchführung der IPO-Kapitalerhöhung und im Falle der Ausübung der Mehrzuteilungsoption Mehrheitsaktionäre bleiben.

Die Deutsche Bank und Hauck & Aufhäuser fungieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. Die Mainfirst Bank Aktiengesellschaft fungiert als Joint Bookrunner.

Über den Autor

Falko Bozicevic ist Chefredakteur des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für das Portal BondGuide (www.bondguide.de)