Die onoff AG hat für das Jahr 2018 den ersten Konzernabschluss vorgelegt. Die Aufstellung erfolgte freiwillig, um eine transparente Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung zu ermöglichen. 

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Ergebnis in Höhe 479.432 EUR (Vj 634.836 EUR) erzielt. Bei dem Vorjahresvergleich sei zu berücksichtigen, dass im Berichtsjahr Steuerbelastungen in Höhe von 347.042 EUR angefallen seien, wohingegen im Geschäftsjahr 2017 Verlustvorträge genutzt werden konnten.

„Seit September 2018, dem Stichtag des Zwischenabschlusses, vor den Beginn unserer Aktivitäten zwecks Einbeziehung in den Börsenhandel im Marktsegment Scale der Deutschen Börse, sind erhebliche Vorlaufkosten für den im Februar 2019 verschobenen IPO angefallen. Entsprechende Lasten sind entweder als Kosten bereits in dem Konzernabschluss direkt enthalten oder als Rückstellungen ausgewiesen. Insgesamt handelt es sich um einen Betrag in Höhe 387.000 Euro der zum Bilanzstichtag berücksichtigt wurde“, betont Dr. Uwe Ganzer, CFO der onoff AG.

Besonders hebt das Wunstorfer Unternehmen hervor, dass die im Börsenprospekt vorgestellte Gewinnschätzung für das operative Geschäft, die Anfang des Jahres vorgenommen wurde, vollumfänglich auf der Grundlage des geprüften und uneingeschränkt testierten Konzernjahresabschlusse bestätigen liege.

Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag 31.12.2018 bei rund 59,87%. „Hier wirkt sich die in der Vergangenheit geübte Praxis der vergleichsweise geringen Aufnahme von Fremdmitteln aus“, erklärt Ganzer.

Seit dem 13. Mai 2019 wird die onoff AG im Mittelstandssegment m:access der Börse München notiert. Der erste Kurs lag bei 17,20 EUR, womit die MarketCap rund 34 Mio. EUR beträgt.

Welche Wachstumsstrategien die onoff AG weiterhin verfolgt und ob auch eine Börsennotiz in Frankfurt  – wie ursprünglich avisiert – künftig geplant ist, hat uns Dr. Uwe Ganzer im Interview auf Seite 2 mitgeteilt.