Nach Abacus Medicine und Primepulse  fällt nun ein weiteres IPO ins Wasser, zumindest vorerst: Der E-Roller-Hersteller GOVECS hat seine Börsenpläne verschoben. 

Zusammen mit den bestehenden GOVECS-Aktionären habe man entschieden, den geplanten Börsengang aufgrund des schwierigen Kapitalmarktumfelds zu verschieben, hieß es in einer Medienmitteilung. Der erste Handelstag im Prime Standard der Frankfurter Börse war eigentlich für den 13. November vorgesehen – nachdem die Zeichnungsfrist zuvor schon einmal verlängert wurde.

Die zugrundeliegenden Treiber des Geschäfts von GOVECS seien jedoch weiterhin durchweg positiv, hieß es weiter – man sehe sich auch für das weitere Wachstum in Europa gut gewappnet. Die Finanzierung des Wachstums soll durch die bestehenden Aktionäre gesichert werden.

Der Münchener Elektroroller-Bauer wird das Kapitalmarktumfeld weiterhin intensiv beobachten in Hinblick auf den passenden Zeitpunkt für eine mögliche Wiederaufnahme des Börsengangs. Nach den Absagen von Abacus Medicine und Primepulse letzte Woche hält derweil die Deutsche Familienversicherung nach wie vor an ihren Börsenplänen fest: So soll voraussichtlich nächsten Mittwoch das IPO des Insurtechs  in Frankfurt über die Bühne gehen.

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Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de