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Eines der bislang größten IPOs in Europa in diesem Jahr wurde heute früh in Dänemark über die Bühne gebracht: Der Offshore-Windparkbetreiber Dong hat sein Börsendebüt hingelegt und dabei 2,3 Mrd. EUR (rund 17 Mrd. Kronen) erlöst. Der dänische Energieversorger kommt somit auf eine MarketCap von mehr als 13 Mrd. EUR  – und ist damit größer als der dänische Brauereikonzern Carlsberg.

Im Rahmen des Börsengangs wurden knapp 73 Mio. Aktien, was 17% des Grundkapitals entspricht, zu je 235 Kronen (etwa 30 EUR) platziert.

Kurz nach Handelsbeginn stieg die Dong-Aktie um rund 10% an. Der dänische Staat bleibt nach dem Börsengang weiterhin größter Anteilseigner von Dong. Mit den Erlösen aus dem IPO wolle man in erster Linie Schulden abbauen, hieß in den Medien.

Dong Energy habe dem Vernehmen nach weltweit mehr als ein Viertel aller küstennaher Windparks gebaut und sei auch in Deutschland und Großbritannien aktiv. Dong wolle nun auch in den USA Fuß fassen. Neben den Offshore-Windparks verfüge Dong auch noch über ein kleineres Standbein im Bereich Erdöl und Erdgas.

Das Energieunternehmen peile für das Geschäftsjahr 2016 ein EBITDA in Höhe von 20 bis 23 Mrd. dänische Kronen an (umgerechnet etwa 2,7 bis 3,1 Mrd. EUR) nach 18,5 Mrd. im Vorjahr.

Hierzulande wurde erst vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass der Börsenneuling und Windparkbetreiber Chorus Clean Energy einen Zusammenschluss mit seinen Konkurrenten Capital Stage plane.

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