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Die Elektronikkette Media-Saturn zieht womöglich einen Börsengang als eine von drei Alternativen für die weitere Zukunftsplanung in Betracht. Neben dem in Erwägung gezogenen IPO steht noch die Option eines Verkaufs oder eines Spin-Offs der Metro-Tochter zur Diskussion. Laut Insiderkreisen habe Metro bereits die Deutsche Bank als Berater konsultiert.

Derzeit liegt der Media-Saturn Eigentümer Metro im Clinch mit Großaktionär und Mitgründer Erich Kellerhals, der 22% der Anteile des Elektronikkonzern hält und über weitreichende Vetorechte verfügt. Der Machtkampf der beiden Parteien soll also nun durch die möglichen drei Optionen endgültig beendet werden. Dabei wäre auch eine Übernahme von Kellerhals selbst möglich, die aber nur mit Hilfe eines Investors gelingen könnte – schließlich liegt der Wert des Großhändlers bei geschätzten 5 Mrd. EUR.

Branchenexperten glauben zu wissen, dass ein Spin-Off an die eigenen Aktionäre der einfachste und schnellste Weg für Metro wäre, da durch einen Börsengang zu viele Unbekannte mit ins Spiel kämen, so die Gerüchte.

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