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Bildnachweis: McMakler.

Das Immobilien-Start-up McMakler plant ein IPO in den USA. Das Unternehmen will dazu unter den Börsenmantel einer SPAC schlüpfen. Das berichtet Business Insider und beruft sich auf mit der Sache Vertraute.

Laut dem entsprechenden Bericht sei bereits ein Letter of Intent mit der US-SPAC unterzeichnet worden. Mit der Umsetzung des Deals sollen Citibank und Quatalyst beauftragt sein. Um welche SPAC es sich handelt ist unklar. Offenbar gestaltet es sich bisher schwierig, ausreichend Investoren von der Transaktion und dem Investment in McMakler zu überzeugen – das IPO via SPAC ist also keineswegs in trockenen Tüchern.

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McMakler äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Gerüchten. Das Berliner Proptech von Gründer und Geschäftsführer Felix Jahn verkauft und vermietet Immobilien in Deutschland, Österreich und Frankreich. Inwiefern das mit einem IPO in den USA matcht, ist schwer zu erkennen. Dort ist McMakler nicht aktiv. Nach der letzten Finanzierungsrunde wird die Firma mit rund 400 Mio. EUR bewertet. Die Berliner haben 2020 53 Mio. EUR Umsatz gemacht, 2021 sollen es 100 Mio. EUR werden. Profitabel ist das Proptech nicht.

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In den USA haben SPACs 2020 und in diesem Jahr einen extremen Boom erfahren, mehr als 500 Mantelgesellschaften sind auf der Suche nach Targets und orientieren sich zunehmend auch mehr nach Europa. Der Hype um die Börsenmäntel hat allerdings auch die Behörden auf den Plan gerufen. Die US-Aufsicht hat die SPACs stärker unter die Lupe genommen, institutionelle Investoren sind ebenfalls vorsichtiger geworden.

Auch in Deutschland sind inzwischen mehrere SPACs in Frankfurt gelistet – und der erste Börsenmantel hat vielleicht sogar bereits ein Zielunternehmen gefunden. Die 468 SPAC I SE plant laut Insidern, Boxine zu übernehmen.

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