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Mit dem Börsengang vertraute Insider schätzen, dass der Börsengang der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) dem Bund maximal 1,2 Mrd. EUR einbringen dürfte, bei einem Verkaufspreis zwischen 10,75 und 11,25 EUR pro Aktie. Damit liege der Erlös eher im unteren Bereich dessen, was ursprünglich erhofft wurde. Dies zitiert u.a. das Handelsblatt aus gut unterrichteten Quellen.

Die Renditeaussichten seien schlicht zu unklar oder vage – Investoren trauen sich nur mit begrenztem Enthusiasmus an den HRE-Nachfolger.

Die Nachfrage sei aber in jedem Fall ausreichend, dass der Börsengang wie geplant über die Bühne gehen könne, so die Nachrichtenagentur Reuters. Bis zu 107,6 Mio. Aktien der PBB konnten noch bis heute Vormittag gezeichnet werden, am Donnerstag soll das Comeback an der Frankfurter Börse stattfinden. Dann hätte der Bund als Eigentümer der Hypo Real Estate (HRE) sein Etappenziel geschafft, die HRE-Tochter noch in diesem Jahr zurück an die Börse zu bringen.

Die EU-Kommission hatte Deutschland die Privatisierung der PBB bis Ende 2015 zur Auflage gemacht. Sonst hätte auch der gesunde Kern der ehemaligen HRE abgewickelt werden müssen. Aktuell werden 80% an der PBB veräußert, die restlichen 20% dürfen frühestens in zwei Jahren auf den Markt gebracht werden.

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