Die FCR Immobilien AG baut ihre Eigenkapitalbasis aus: Hierfür beabsichtigt der auf Einkaufs- und Fachmarktzentren in Deutschland spezialisierte Investor eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020.

Die BaFin hat den Wertpapierprospekt für die Kapitalerhöhung schon gebilligt. Diese besteht aus einem Bezugsangebot für die bestehenden Aktionäre, einem durchzuführenden öffentlichen Angebot für die nicht bezogenen Aktien sowie einer Privatplatzierung.

Angeboten werden bis zu 1.306.629 neue Aktien, die ab dem 1. Januar 2020 gewinnberechtigt sind. Die neuen Anteilsscheine werden zu einem Preis von 10,80 EUR je Aktie offeriert, die Bezugsfrist läuft vom 30. Oktober bis zum 13. November. Der Bruttoemissionserlös beläuft sich damit auf bis zu 14,11 Mio. EUR.

Im Rahmen des Bezugsangebots können die Aktionäre neue Aktien im Verhältnis 7:1 erwerben, dies bedeutet, dass sieben alte Aktien zum Erwerb einer neuen Aktie berechtigen. Ein Überbezug ist möglich, ein börslicher Bezugsrechtshandel erfolgt nicht.

Im Rahmen des öffentlichen Angebots können die Aktien (DE000 A289V5 2) ab dem 2. November über die Zeichnungsfunktionalität DirectPlace der Frankfurter Wertpapierbörse sowie über Direktbanken gezeichnet werden.

Das öffentliche Angebot sowie die Privatplatzierung enden voraussichtlich am 16. November.

FCR-CEO Falk Raudies

Der Emissionserlös dient dem Ausbau des ImmobilienportfoliosFCR Immobilien wechselt zudem am 29. Oktober vom Scale Segment in den regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Börse.

Die Notierungsaufnahme der neuen Aktien in den bestehenden Handel ist für den 19. November vorgesehen.

Der gebilligte Wertpapierprospekt ist ab sofort auf der Homepage der FCR Immobilien AG im Investor Relations-Bereich abrufbar.

Über den Autor

Falko Bozicevic ist Chefredakteur des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für das Portal BondGuide (www.bondguide.de)