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Bernd Hasse, CEO, Peach Property (Deutschland) AG

GoingPublic: Herr Hasse, warum haben Sie sich zu einem Börsengang entschlossen?

Hasse: Wir wollen unser Eigenkapital erhöhen, damit wir unsere Projekte in der Pipeline schneller umsetzen können. Es geht ausschließlich darum, das Wachstum zu beschleunigen. Wir wollen neue Standorte wie zum Beispiel München erschließen und natürlich an den bestehenden Top-Standorten weiter tätig sein.

GoingPublic: Wie haben sich Ihre Geschäfte in den letzten Jahren entwickelt?

Hasse: Laut Bulwien Gesa sind wir die Nummer 2 der Entwickler von Luxus-Wohnimmobilien in Deutschland. In den vergangenen Jahren ist die Zahl unserer Projekte stetig gestiegen. Wir waren 2011 profitabel. Im 1. Halbjahr 2012 haben wir ein Nettoergebnis von 3,4 Mio. EUR erzielt.

GoingPublic: Welche Ziele wollen Sie in den nächsten Jahren erreichen?

Hasse: Wir haben die Zahl unserer Bestandsobjekte bereits stark erhöht. Wir wollen sie mit dem IPO-Erlös um weitere 30% steigern. Dadurch werden wir auch in der Lage sein, quartalsweise Gewinne auszuweisen. Dieses Mehr-Säulen-Modell unterscheidet uns von anderen Immobilienunternehmen.

GoingPublic: Wofür soll der Emissionserlös verwendet werden?

Hasse: Die erwarteten Mittel sollen zum weiteren Ausbau der Projekt-Pipeline und zur Beschleunigung unseres Wachstums genutzt werden. Bestände alle finanzieren.

GoingPublic: Wie stark würde eine sich abkühlende Konjunktur Ihre Geschäfte beeinflussen?

Hasse: Nach unserer heutigen Einschätzung gar nicht. Während der Finanzkrise 2008 gab es bei den Preisen für Luxus-Immobilien keine Delle. Denn die Menschen, die unsere Objekte im Wohn-Luxussegment erwerben, verfügen in der Regel über viel Eigenkapital. Zudem sind unsere Objekte weniger von Konjunkturentwicklungen betroffen, was ja auch für andere Luxusgüter gilt.

GoingPublic: Können Anleger mit einer Dividende rechnen?

Hasse: Unsere Schweizer Muttergesellschaft zahlt auf das Nettoergebnis eine Dividende von 3%. Wir wollen auch eine Dividenden-Aktie sein.

GoingPublic: Warum fiel Ihre Wahl auf den Prime Standard der Deutschen Börse?

Hasse: Der Prime Standard ist ein sehr transparenter und regulierter Markt. Das entspricht unserem Wunsch, sehr offen mit den Anlegern zu kommunizieren. Wir wollen nicht nur bei Immobilien, sondern auch an der Börse zur Premium-Klasse

gehören.

GoingPublic: Herr Hasse, vielen Dank für das interessante Gespräch!

 

Das Interview führte Thomas Müncher.

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