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Die unmittelbar vor ihrem Börsendebüt stehende Schott Solar teilte gestern Abend mit, die Zeichnungsfrist für die im Rahmen des geplanten Börsengangs abzugebenden Aktien bis zum 8. Oktober zu verlängern. Unternehmensangaben zufolge habe man sich gemeinsam mit der abgebenden Altaktionärin Schott sowie den Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners Commerzbank, Deutsche Bank und JP Morgan aufgrund der gegenwärtigen Irritationen an den Finanzmärkten weltweit zu diesem Schritt entschlossen. Die Preisspanne, innerhalb derer die Aktien angeboten werden sollen, bleibt derweil bei 14,50 bis 19,50 Euro bestehen. Mangelndes Interesse sei nach wie vor nicht das Problem.

Die Zeichnungsfrist, die ursprünglich am heutigen Handelstag enden sollte, wird nun um eine Woche verlängert und endet am 8. Oktober um 12 Uhr (MESZ) für Privatanleger und um 15 Uhr für institutionelle Anleger. Der endgültige Platzierungspreis und das Platzierungsvolumen sollen dementsprechend am 8. Oktober festgelegt und veröffentlicht werden. Die Erstnotiz der Schott Solar-Aktie ist jetzt für den 9. Oktober geplant. Nichtsdestotrotz behalten sich die Mainzer Gesellschaft, die Altaktionärin und die Joint Global Coordinators vor, den Angebotszeitraum zu verkürzen.