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Schott Solar eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Damit wäre das Going Public nach einem möglichen Börsengang der Deutschen Bahn Ende Oktober die bislang größte Neuemission in diesem Jahr. SMA Solar platzierte bei ihrem IPO Ende Juni Aktien im Wert von knapp 362 Mio. Euro. Mit den Einnahmen aus dem Börsengang plant Schott den Ausbau der Produktionskapazitäten sowie Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung zu tätigen.

Begleitet wird der Börsengang von Schott Solar, das nach der Umwandlung in eine AG seinen Sitz aus Bayern nach Mainz verlegen wird, federführend von der Commerzbank, der Deutschen Bank und JP Morgan. Ebenfalls im Konsortium befindet sich noch die Landesbank Baden-Württemberg.

Schott Solar verfügt über 50 Jahre Erfahrung in der Solartechnik. Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in die beiden Geschäftsbereiche Concentrated Solar Power (CSP) und Photovoltaics (PV). Dabei ist Schott Technologiezulieferer für Solarthermie-Kraftwerke und produziert auch Solarzellen für Photovoltaik. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres wird das Unternehmen voraussichtlich 311 Mio. Euro Umsatz erlösen sowie einen operativen Gewinn von 26 Mio. Euro erwirtschaften. Schott Solar ist eine Tochtergesellschaft der Mainzer Schott AG, die auch nach dem Börsengang Mehrheitseigentümerin bleiben soll.

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