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Der Arzneimittelforscher LipoNova enttäuschte beim Gang auf das Parkett: So lag der erste Kurs für LipoNova-Papiere, die ab heute im Open Market (Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, mit 27,40 Euro deutlich unter dem Ausgabepreis von 30 Euro je Aktie. Das in der Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel gegen Krebs tätige Unternehmen hat den Emissionspreis vergangene Woche gemeinsam mit der VEM Aktienbank auf 30 Euro und damit am unteren Ende der Bookbuilding-Spanne von 29 bis 33 Euro festgelegt. Insgesamt wurden 250.000 Aktien bei Investoren platziert. Die Aktien stammen wie geplant vollständig aus einer Kapitalerhöhung, dem Unternehmen fließt somit ein Nettoemissionserlös von mehr als 7 Mio. Euro zu. Der Streubesitz beträgt damit rund 25 %, das Grundkapital beläuft sich nun auf 1,2 Mio. Aktien. Scheitert LipoNovas Wirkstoffaspirant noch in der entscheidenden Studie, wäre der Krebsforscher ein Null-Produkt-Unternehmen. Im Erfolgsfall wären die Hannoveraner allerdings Vorreiter eines neuen Therapieansatzes auch für andere Indikationen. Ein Investment besäße klaren Venture Capital-Charakter mit all seinen Chancen und Risiken.