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Damit ergab sich ein Zeichnungsgewinn von 11 %. Nach Angaben der Beteiligten soll der Börsengang rund 10-fach überzeichnet gewesen sein, obwohl die Aktien alles andere als günstig bewertet waren. Privatanleger erhielten mit 20,8 % einen verhältnismäßig großen Anteil der ausgegebenen Aktien. Die Stadt Hamburg nimmt rund 1,05 Mrd. Euro ein. Der HHLA bleiben rund 100 Mio. Euro aus dem Kapitalerhöhungsanteil.

Containerumschlag stark ausgebaut

HHLA ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat von der Ausweitung des Welthandels überproportional profitiert. Mittlerweile stößt das Unternehmen aber an Kapazitätsgrenzen, vor allem im Bereich Container. Die drei Terminals arbeiteten 2006 mit einem Jahresumschlag von 6,1 Mio. Standardcontainern (TEU) Unternehmensangaben zufolge am Limit. Insgesamt betrug das TEU-Umschlagswachstum der HHLA im Hamburger Hafen 16 %, die Terminals in Odessa (+38 % auf 0,4 Mio. TEU) und Lübeck (+85 % auf 0,1 Mio. TEU) erhöhten das HHLA-Wachstum auf 24 %.

Die weitere Entwicklung ist ganz offenbar mehr von den Kapazitäten als der Nachfrage limitiert. Obwohl im Geschäftsbericht 2006 erläutert wird, dass die Containerterminals im Hamburger Hafen an der Kapazitätsgrenze laufen, konnte im 1. Hj. 2007 der Umschlag nochmals um 13,6 % auf 3,3 Mio. TEU gesteigert werden. Die leicht nachlassende Wachstumsdynamik unterstreicht die Notwendigkeit des zeitnahen Kapazitätsausbaus.

HHLA – Geschäfts- und Kennzahlen

   
 

2006

2007e

2008e

2009e

Umsatz*

1.020

1.140

1.280

1.420

Nettoergebnis*’***

87

150

165

195

EpS

1,24

2,15

2,36

2,79

KGV**

42,6

24,7

22,5

19,0

*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Quelle: GoingPublic Research
**) auf Basis des Ausgabepreises von 53 Euro; ***) nach Anteilen Dritter