Der Börsengang des US-amerikanischen Biotechnologieunternehmens ist das erste IPO in Deutschland seit neun Monaten. Mit Privatplatzierungen und dem öffentlichen Angebot hat HepaHope eigenen Angaben zufolge rund 9,5 Mio. Euro eingenommen. Diese Mittel sollen zur Finanzierung von klinischen Studien verwendet werden.

Das 1999 gegründete HepaHope konzentriert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von biologischen Produkten für Patienten mit Leberleiden. Die zentrale Lösung des Unternehmens, das System „HepaPheresis“, basiert auf einer Technologie zur Kultivierung von Organsegmenten. Diese außerhalb des Körpers zum Einsatz kommende Technologie dient der Funktionserhaltung unterschiedlicher Organe bei Patienten mit Leberversagen. HepaPheresis befindet sich gegenwärtig im Vorbereitungsstadium für die klinische Phase I, die Mitte des Jahres starten soll. Zur weiteren Finanzierung seiner Vorhaben benötigt das Unternehmen frische Mittel, um bis zum voraussichtlichen Start einer Kommerzialisierung – frühestens 2011 oder 2012 – über die Runden zu kommen.

Eine Analyse des IPOs finden Sie wie gewohnt in der Rubrik „IPO im Fokus“.

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