Als Konsortialführer sollen unter anderen die Deutsche Bank und Credit Suisse fungieren. Aufgrund der großen Popularität des Vereins in Asien, war ursprünglich ein Börsengang in Singapur oder Hongkong geplant. Über die Gründe, warum sich die US-Besitzer-Familie Glazer nun für New York entschieden hat, wird spekuliert: Die Verzögerung der IPO-Genehmigung in Singapur, die unsichere Wirtschaftslage und Gerüchte, der Scheich von Qatar wolle den Klub kaufen.

Manchester United war bereits zwischen 1991 und 2005 an der Londoner Börse notiert und wurde damals von Malcom Glazer und seiner Familie für 790 Mio. GBP gekauft. Auch nach dem erneuten Börsengang wird die Eignerfamilie die Kontrolle über den Klub behalten, da zunächst nur ein kleiner Teil der Aktien auf den Markt kommen soll und sich die Familie die besonders stimmrechtsstarken Aktien selbst sichert. Manchester United gilt laut US-Magazin „Forbes“ als wertvollster Fußballklub der Welt mit einem Gesamtwert von rund 2,2 Mrd. USD. Im vergangenen Geschäftsjahr 2010/2011 erzielte Manchester United einen Umsatz von 331 Mio. GBP und verdiente dabei 13 Mio. GBP.

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