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Die Finanzmarktkrise hatte schon in den letzten Tag Politiker aus allen Parteien dazu veranlasst, für eine Verschiebung des Börsengangs zu plädieren. In einem seit langem geplanten Treffen haben heute Vertreter von Deutscher Bahn, beteiligten Banken und dem Bund Medienberichten zufolge beschlossen, das Bahn-IPO vorerst auf Eis zu legen.
Für einen möglichen neuen Anlauf scheint es nun auch möglich, dass weniger als die zunächst geplanten 24,9 % von DB Mobility Logistics an die Börse gebracht werden. Wann das sein wird, steht zurzeit noch nicht fest. Es würden „mindestens einige Wochen“ vergehen, heißt es aus Koalitionskreisen. So wird erwartet, dass der Börsengang im November oder Dezember nachgeholt werden könnte.

Ursprünglich wollte die Deutsche Bahn mit dem Börsengang bis zu 8 Mrd. Euro einnehmen. Angesichts der Finanzkrise wurde zuletzt nur noch mit unter 5 Mrd. Euro gerechnet. Erst gestern hatte Schott Solar seinen Börsengang auf unbestimmte Zeit verschoben.