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Wie das Unternehmen mitteilte, soll mit der angestrebten Kapitalerhöhung die Basis für das künftige Wachstum gelegt werden. Genaue Details gaben die Österreicher allerdings noch nicht bekannt.

Constantia gehört mehrheitlich der Private-Equity-Gesellschaft One Equity Partners (OEP). Diese hatte den Konzern 2009 von der Börse genommen. Im Rahmen des geplanten IPOs sollen Aktien aus dem Bestand von OEP interessierten Investoren angeboten werden. Des Weiteren will der Hersteller für flexible Verpackungsprodukte neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung platzieren. Als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners begleiten die Deutsche Bank, Goldman Sachs und J. P. Morgan die Transaktion. Noch nicht bekannt gegeben wurde, an welchem Börsenplatz das IPO von Constantia stattfinden soll. Sowohl die Wiener als auch die Frankfurter Börse kommen dem Vernehmen nach in Frage.

„Das IPO und damit der Zugang zum Aktienkapitalmarkt ist ein konsequenter Schritt bei der Umsetzung unserer globalen Expansionsstrategie“, erklärt CEO Thomas Unger die Entscheidung für das IPO. „Als führender Hersteller für flexible Verpackungsprodukte sind wir heute bereits global sehr stark aufgestellt und in einigen der attraktivsten und am schnellsten wachsenden Märkte vertreten. Zuletzt haben wir Akquisitionen in Indien, Mexiko und den USA getätigt. Wir planen, unsere Präsenz in den Wachstumsmärkten weiter zu stärken und im internationalen Konsolidierungsprozess der Branche weiterhin eine aktive Rolle zu spielen“, so Unger weiter.

Im vergangenen Jahr konnten die Österreicher den Umsatz um 8,3% von 1,2 Mrd. auf 1,3 Mrd. steigern. Das bereinigte EBITDA stieg von 169,8 Mio. im Jahr 2011 um 10,5% auf 187,6 Mio. EUR im letzten Jahr. Diese positive Entwicklung setze sich auch im laufenden Geschäftsjahr fort, so das Unternehmen. In den ersten neun Monaten des Jahres konnte die Gruppe den Umsatz einschließlich der im Jahr 2013 getätigten Akquisitionen um 24,4% auf 1,2 Mrd. EUR steigern.

 

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