Schon bald könnte es wieder IPOs in Shanghai geben. Quelle: PantherMedia / kia cheng boon

Die von der chinesischen Börsenaufsicht verhängte IPO-Sperre könnte bald ein Ende haben. Die Behörde legte jetzt einen Entwurf für neue Regeln vor, die Unternehmen künftig bei einer Emission befolgen müssen.

Gefordert werden Notfallpläne für den Fall, dass fünf Jahre nach der Emission der Aktienkurs unter das Ergebnis pro Aktie fällt. Zudem soll Konsortialführern erlaubt werden, Aktienpakete für ausgesuchte Investoren zu reservieren. Bislang war lediglich ein Auktionsverkauf möglich. Sollte der Aktienkurs ein halbes Jahr nach Erstnotiz unter dem Emissionspreis liegen, sind Großaktionäre, Verwaltungsratsmitglieder und Führungskräfte dazu verpflichtet, ihre Haltefrist um weitere sechs Monate zu verlängern.

Seit November hatte die chinesische Börsenaufsicht die Zulassung von Börsengängen eingestellt, um den Markt zu stabilisieren. Durch die neuen Regelungen soll die Qualität der IPOs verbessert werden. Beobachter gehen davon aus, dass die Behörde bald wieder Börsengänge zulassen werde.

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