Die heutige Hauptversammlung der Wiener Immofinanz AG hat fast einstimmig die Abspaltung der Tochter Buwog beschlossen. 99,96% der abgegebenen Stimmen sprachen sich für den Spin-off aus. 51% der Buwog-Anteile werden an die Börse gebracht. Die Aktien des Wohnimmobilienunternehmens sollen sowohl in Frankfurt (Hauptlisting) als auch in Wien und Warschau gehandelt werden. Die restlichen 49% der Buwog-Aktien bleiben zunächst im Besitz der Immofinanz AG, die ihre Beteiligung jedoch mittelfristig weiter abzubauen plant.

Die Immofinanz-Aktionäre erhalten für 20 Anteilsscheine ihres Unternehmens zusätzlich eine Buwog-Aktie. Stichtag für die Zuteilung soll der 25. April sein. Erster Handelstag für Buwog ist dann der 28. April in Frankfurt und Wien sowie der 29. April in Warschau.

Der Spin-off schaffe „die strukturelle Voraussetzung für eine angemessenere Bewertung beider Unternehmen“, erklärt Immofinanz-CEO Eduard Zehetner. Für Buwog fügt der Vorstandsvorsitzende Daniel Riedl hinzu: „Durch den eigenständigen Auftritt und den direkten Zugang zum Kapitalmarkt können die Wachstumspotenziale des Unternehmens besser zur Entfaltung kommen.“

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