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Als Grund nannte das Unternehmen das „derzeitige Marktumfeld“. Treffender wäre gewesen, auf die Bewertung zu verweisen, die als höchst ambitioniert zu bezeichnen war – der Emissionswert hätte etwa 60% über dem von Analysten angenommenen Nettosubstanzwert liegen sollen. GoingPublic Online hatte deshalb von einer Zeichnung abgeraten. Das Immobilienunternehmen wollte auf dem Weg eines Börsegangs 150 Mio. Euro aus einer Kapitalerhöhung erlösen. Das im Wesentlichen aus Supermärkten bestehende Portfolio solle binnen Jahresfrist von zuletzt 224 Mio. Euro auf 500 Mio. ausgebaut werden. Wie die expansionsgetriebene Strategie ohne Mittel des Börsengangs umgesetzt werden soll, bleibt einstweilen unklar. Vermutet werden darf, dass Boetzelen Real Estate es in naher Zukunft mit einer angepassten Bewertungsvorstellung versuchen wird.