Der Börsengang des US-amerikanischen Autobauers soll bereits Mitte Dezember über die Bühne gehen, um der Marktflaute rund um Weihnachten zu entgehen.

Der drittgrößte Autohersteller der USA Chrysler gibt hinsichtlich seiner Börsenpläne Gas. Wie Medien berichten, soll der Börsengang des Autobauers bereit Mitte Dezember vollzogen sein. Damit wolle man der zu erwartenden Marktflaute um die Weihnachtsferien aus dem Weg gehen.

Frühestens in dieser Woche könne die Preisspanne festgelegt werden, berichtet das Wall Street Journal und beruft sich dabei Finanzkreise.  Chrylser gehe von einer Preisspanne aus, mit der man zwischen 1,5 und 2 Mrd. USD erlösen könne, hieß es weiter. Damit könne sich der Wert des Unternehmens auf 9 bis 12 Mrd. USD belaufen.

Hintergrund: Fiat will die Kontrolle über seine US-Tochter. Im September hatte Chrysler seinen Antrag eingereicht, da sich der italienische Autobauer Fiat, der mittlerweile 58,5% an Chrysler hält, und VEBA, der Gesundheitsfonds der Autogewerkschaft UAW, nicht auf eine Preis einigen konnten.

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