Bald wird die belgische Post nicht nur Briefe, sondern auch Aktien an der Börse in Brüssel verteilen. Foto: panthermedia

Finanzinvestor CVC hat vor, die belgische Post (bpost) an die Börse in Brüssel zu bringen. Durch eine Platzierung von mindestens 23,5% der Anteile soll ein Emissionserlös von rund 1 Mrd. EUR erzielt werden. Damit könnte das IPO das größte in Brüssel seit dem Börsengang des Metallverarbeiters Nyrstar in 2007 (1,74 Mrd. EUR) werden

Die Bookbuildingspanne soll zwischen 12,50 und 15 EUR liegen. Damit würde sich die Gesamtbewertung der belgischen Post auf etwa 3 Mrd. EUR belaufen. Die Zeichnungsfrist läuft seit dem 6. Juni und soll am 19. Juni enden. Koordiniert wird das IPO von J.P. Morgan, Nomura und BNP Paribas.

Der belgische Staat wolle unterdessen keine Anteile an der Börse verkaufen und seine Mehrheit von 50,01 behalten. Auch CVC plant nach dem IPO eine Beteiligung von 20,22% zu behalten.

Im vergangenen Geschäftsjahr (2012) steigerte die belgische Post ihren Umsatz auf mehr als 2,4 Mrd. EUR (+2%) bei einem Gewinn von rund 174 Mio. EUR.

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