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Vertikale Integration als Wettbewerbsvorteil

Im Wettbewerb sieht sich AlzChem aufgrund seines hohen Grades an vertikaler Integration gut aufgestellt. Das Unternehmen betont, dass es durch die Verbundproduktion auf Basis der NCN-Kette auf Nachfrageänderungen in seinen Endmärkten flexibel reagieren, Synergien in den einzelnen Produktionsprozessen und in der F&E realisieren sowie sich in großen Teilen unabhängig von externen Zulieferern machen kann. AlzChem will aufgrund dieses Vorteils zu den jeweiligen Spitzenreitern in den jeweiligen Nischenmärkten der Spezialchemie gehören.

„Dieser Produktionsverbund ist sehr speziell, wir sind die Einzigen, die diesen auf diese Art und Weise betreiben“, so Seibel und fügt in Bezug auf die Produktpalette hinzu: „Das sind alles Nischenmärkte, die sind nicht riesig, aber das sind sehr spannende Nischenmärkte in denen wir auch die führende Marktposition einnehmen. In vielen dieser Märkte sind wir die Nummer 1 und mindestens unter den Top 3“.

Das Unternehmen will den Wachstumskurs zudem durch kontinuierliche Investitionen in Beratung sowie Forschung und Entwicklung weiter stützen. Über 60 Patentfamilien und weiteres geistiges Eigentum zählen die Trostberger zum Grundbaustein ihres Produktportfolios.

„In den letzten 7 Jahren haben wir da sehr viel Aufwand betrieben: neue Produkte erforscht und in den Markt gebracht, auch sehr viel Geld investiert, um neue Produktionsanlagen zu bauen. Kumuliert ca. 95 Mio. EUR seit dem Jahr 2013“, erklärt Seibel und ergänzt: „Neben der vertikalen Integration zeichnet uns der klare Fokus auf Forschung und Entwicklung aus.“

AlzChem AG
2015 2016e 2017e 2018e
Umsatz *) 323 327 332 337
Nettoergebnis *) 15 16 16 17
EpS 1,18 1,21 1,25 1,28
KGV min. 16,9 16,5 16,0 15,6
KGV max. 22,8 22,2 21,6 21,1
*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Quelle: GoingPublic Research

 

Unternehmenszahlen

Die vorläufige Jahresendprognose für 2016 beziffert AlzChem mit einem Umsatz von 327,2 Mio. EUR – vor Abzug der Kosten im Rahmen des geplanten Börsengangs in Höhe von 6,3 Mio. EUR. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahre wurden Umsatzerlöse in Höhe von 250,5 Mio. EUR erzielt (Vergleichszeitraum 2015: 248,2 Mio. EUR), bei einem Auslandsanteil am Umsatz von 59,2%. 128 Mio. EUR erzielte dabei das Segment „Specialty Chemicals“, 104,3 Mio. EUR „Basics & Intermediates“ und 18,2 Mio. EUR fielen auf Other & Holding.

Das EBITDA stieg im gleichen Zeitraum von 33,2 Mio. EUR auf 38,6 Mio. EUR (vorläufig und ungeprüft). Insbesondere das Geschäftssegment Specialty Chemicals mit einer EBITDA-Marge von 23,4% war dabei für den Anstieg der Gesamtmarge von 10,3% (2015) auf 11,8% im abgeschlossenen Jahr verantwortlich. Die bereinigte EBITDA-Marge (ohne IPO-Ausgaben) für das Jahr 2016 lag bei 13,7%.

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