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Wie sieht die Struktur des institutionellen Streubesitzes im deutschen börsennotierten Mittelstand aus? Dieser Frage geht die aktuelle Marktstudie „Wem gehört der börsennotierte Mittelstand?“ der cometis AG, einer Beratungsgesellschaft für strategische Finanz- und Unternehmenskommunikation, und des globalen Investor Relations-Berater und Marktdaten- bzw. Technologieanbieter Ipreo Ltd. nach.

Die Studie analysiert die Struktur des mittelständischen börsennotierten Streubesitzes anhand der in den Indizes MDax, SDax und TecDax notierten Emittenten. Ziel ist ein Vergleich des institutionellen Streubesitzes hinsichtlich Geografie und Investment Style vor dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2007, zum Jahresende 2010 sowie zum Ende des dritten Quartals 2013 als aktuellstem Datenstand.

Laut Studie befindet sich rund ein Viertel des deutschen Mittelstands in der Hand deutscher Investoren. Obwohl die Asset Management-Division der norwegischen Zentralbank, laut Studie, der größte Investor im deutschen Mittelstand ist, herrscht hierzulande keine globale Aktionärsstruktur. Mit rund 5 Mrd. USD ist die Norges Bank Investment Management in die drei Indizes investiert. Daneben gehören zu den fünf größten Investoren die deutschen Investmentgesellschaften Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH und Allianz global Investors Europe GmbH.

Auch  die US-amerikansiche Capital Group und die britische Threadneedle Asset Management gehören zu den Top-Five-Investoren. Jedoch zeigen die Studienergebnisse, dass die angelsächsischen Investoren nach Ausbruch der weltweiten Finanzkrise ihr Investment in MDax und SDax zunächst deutlich reduzierten. Ihr relativer Anteilsbesitz ist nach wie vor unter der Bedeutung im Jahr 2007.

„Außerhalb Europas und Nordamerikas sind institutionelle Investoren kaum nennenswert in deutsche Small Caps investiert. Das heißt im Umkehrschluss, im arabischen und asiatischen Raum liegen hier ungenutzte Potenziale für die IR-Abteilungen der Unternehmen“, schlussfolgert cometis-Vorstand Michael Diegelmann aus den Studienergebnissen. Generell misst Diegelmann der Aktionärsstrukturanalyse einen hohen Stellenwert für die IR-Arbeit im deutschen Mittelstand zu: „Wir stellen in der täglichen Arbeit mit deutschen Small Caps fest, dass viele IR-Abteilungen nicht über ausreichende Kenntnisse der eigenen Aktionärsstruktur im Vergleich zu ihrer Peer-Group verfügen. Die Vorteile der Identifikation bestehender und Ansprache neuer Investoren liegen auf der Hand.“

Die vollständige Studie kann hier eingesehen werden.

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