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Nach einem aktuellen Bericht des Dienstleisters Finance Advice sind im Rahmen des neuen Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 20 für Prognoseberichterstattungen Punkt-, Intervall- oder „qualifiziert-komparative“ Prognosen vorgesehen. Letztere wird von neun Unternehmen im DAX-30 präferiert und beschränkt sich lediglich auf die Angabe von Richtung und Intensität einer erwartenden Veränderung – somit bleibt bei dieser Prognoseform großer Spielraum für Interpretationen.

Die Intervall-Prognose ist bisher am beliebtesten: So nutzen 15 DAX-Unternehmen die Angabe von Intervallen, in denen sich das Ergebnis bewegen soll. Nur sechs der 30 gelisteten DAX-Konzerne  wagen es, genaue Punktprognosen zu geben. Vor allem Deutsche Telekom, Munich Re und Siemens bevorzugen konkrete Angaben in ihren Guidelines.

Fast allen DAX-Unternehmen ist jedoch gemeinsam, sich auf den Prognose-Zeitraum eines Jahres zu beschränken, denn nur wenige trauen sich einen längerfristigen Ausblick über mehrere Jahre zu.  Laut Finance Advice  hat der DRS20 seine Anforderungen hinsichtlich des Prognose-Zeitraums etwas gelockert.

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