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Laut Insider-Berichten deuteten die beteiligten Banker den potenziellen Zeichnern der Aktien am Mittwoch an, dass der Ausgabepreis der Aktie des französischen Autovermieters Europcar zwischen 12 und 13,25 EUR liegen werde. Das berichtete Reuters.

Zu diesem Preis lägen ausreichend Gebote vor, um alle Papiere zu platzieren. Europcar und sein Eigentümer Eurazeo hatten die Preisspanne auf 11,50 bis 15 EUR festgesetzt. Die Aktien sollen am 30. erstmals an der Pariser Börse Euronext gehandelt werden.

Der Sixt-Rivale wird bei dem Börsengang mit mehr als 1,7 Mrd. EUR bewertet. Der bisher mit 87% beteiligte Finanzinvestor Eurazeo will seinen Anteil auf 42 bis 46% runterfahren. Etwa die Hälfte des Erlöses kommt Europcar zugute, das damit einen Teil seiner Schulden tilgen möchte.

2014 setzte das Unternehmen knapp 2 Mrd. EUR um, schrieb aber rote Zahlen – vor allem, weil Europcar Schulden von 1,8 Mrd. EUR herumträgt.

Erst im Mai war Sixt Leasing, die Sixt- Tochter, mit einem Kurs von 20,40 EUR erfolgreich an der Frankfurter Börse gestartet – zuvor wurde der Emissionspreis auf 20 EUR festgelegt und lag damit in der oberen Hälfte der Preisspanne zwischen 17,90 EUR und 21,30 EUR. Seitdem hat die Aktie aber knapp 6% an Boden verloren.

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