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Nachdem bereits der Modekonzern Steilmann seinen geplanten Börsengang um rund eine Woche verschoben hat, zieht nun auch die Reederei Hapag-Lloyd nach: So wurde die Zeichnungsfrist bis zum 3. November verlängert – ursprünglich war das IPO für diesen Freitag geplant.

Erst gestern wurde aus angeblichen Insiderkreisen bekannt, dass die Hapag Lloyd-Aktien für 23 EUR und damit am unteren Ende der auf 23 bis 29 EUR festgelegten Preisspanne ausgegeben werden sollen. So jedenfalls wollte Reuters aus unterrichteten Kreisen wissen – und kolportierte auch eine bereits zweifache Orderbuchauslastung.

Das scheint die übliche Ente zu sein, die Beteiligte im Umfeld eines Börsengangs oftmals lancieren: „Das Orderbuch ist gut gefüllt“. Sieht mit der heutigen Meldung nicht wirklich so aus.

Damit wäre das angestrebte Emissionsvolumen nochmal deutlich geringer als die vor einigen Wochen angekündigten 1 Mrd. EUR. Am unteren Ende der Preisspanne bleiben noch gerade weniger als 400 Mio. EUR.

Hier geht’s zum IPO im Fokus von Hapag-Lloyd.

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