Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, will Hapag-Lloyd doch zeitnäher zurück an die Börse – und das wohl noch dieses Jahr. Insider sehen die Mandatierung von Investmentbanken als sicheres Indiz für einen eher zeitnahen Schritt.

Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd habe die Deutsche Bank, Goldman Sachs und die Hamburger Privatbank Berenberg beauftragt, den Börsengang vorzubereiten, sagten angeblich drei mit den Plänen vertraute Personen am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur. Nach Medienberichten wollten sich aber weder Hapag-Lloyd noch die Banken dazu äußern.

Hapag-Lloyd soll zunächst einen Minderheitsanteil an die Frankfurter Börse bringen wollen, so die Nachrichtenagentur Dow Jones. Der Schifffahrtskonzern könnte dabei insgesamt mit mehr als 5 Mrd. EUR bewertet werden.

Trotz mehrfacher Planung kam es bisher nicht zu einem Börsengang Hapag-Lloyds: die Turbulenzen an den Börsen nach Fukushima und die weltweite Schifffahrtskrise hatten seinerzeit die Pläne durchkreuzt.

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