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Im weltweiten Vergleich hat sich Europa im ersten Quartal des Jahres zum dynamischsten IPO-Markt entwickelt – dies sind die neuesten Ergebnisse des EY IPO-Barometers. So lag Europa mit einem Emissionsvolumen von 16,3 Mrd. USD in den ersten drei Monaten bislang weltweit an der Spitze, gefolgt von Asien mit 15,9 und den USA mit 5,6 Mrd. USD. Weltweit ging die Zahl der Börsengänge in Q1 gegenüber dem Vorjahresniveau um 4% von 262 ganz leicht auf 252 zurück – das Emissi-onsvolumen schrumpfte jedoch um 19%.

In Europa indes konnte mit dem spanischen Flughafenbetreiber Aena der größte Börsengang weltweit über die Bühne gebracht werden: So brachte die Privatisierung des Madrider Flughafenbetreibers insgesamt 4,8 Mrd. USD ein. Was die Anzahl der Börsengänge betrifft, führt der Finanzplatz London eindeutig in Europa: Immerhin konnten bereits siebzehn IPOs, die etwa 3,4 Mrd. USD. erlösten, vollzogen werden. In Deutschland wagten sich mit Tele Columbus und Ferratum bereits zwei Unternehmen an die Börse und erlösten damit umgerechnet 733 Mio. USD – weitere deutsche Börsenkandidaten ( Infos dazu finden Sie auch auf unserer Watchlist), wie windeln.de oder Sixt Leasing stehen bereits in den Startlöchern.

Aufgrund der anziehenden Konjunktur und des schwachen Euros seien die Rahmenbedingungen für europäische Börsengänge derzeit besonders gut – vor allem für angelsächsische Investoren: „Europa entwickelt sich aktuell zur weltweit dynamischsten IPO Region“, betont Dr. Martin Steinbach von EY. Währenddessen verlor vor allem der US-Markt spürbar an Dynamik: So haben sich Emissionsvolumen und Zahl der Börsengänge im ersten Quartal fast halbiert.

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