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GoingPublic Magazin:  Wie sieht die Strategie für die kommenden Jahre aus? Man munkelt, es gäbe ein durchaus spannendes Projekt auch in St. Petersburg.

Stiffler: Das ist richtig. In St. Petersburg möchten wir uns am Bau und Betrieb einer Deponie-Entgasung beteiligen. Diese werden auf Abfallhügeln erstellt und entgast. Durch den Gärungsprozess entstehen in Gase, die Explosionsgefahren bergen. Wird der Abfallberg entgast, besteht diese Gefahr nicht mehr. Daher ist dies eine Win-Win-Situation für den Staat und uns. Sobald wir die definitive Zusage des Staates haben, werden wir loslegen.

GoingPublic Magazin:  Widmen wir uns ein wenig der Börsenstory: Wieso haben Sie sich für eine Notiz im Mid Market der Wiener Börse entschieden – und sind weitere Notierungen, sogenannte Dual Listings angedacht?

Stiffler: Ja, es ist eine Zweitnotierung an der Frankfurter Börse geplant. Die sehen wir auch als erforderlich, um in Deutschland hinreichend visibel zu sein.

GoingPublic Magazin:  Wie sieht indes die Aktionärsstruktur aus?

Stiffler: Hauptaktionär ist Gründer Dr. Anton Stiffler. Er hält rund 88% des Grundkapitals der Biovolt. Die restlichen Beteiligungen sind kleinerer Art, das heißt, keine der restlichen Beteiligungen übersteigt einen Anteil von 5%.

GoingPublic Magazin: Gerade bei KMUs investiert man häufig eher in Köpfe als in Sachanlagen.

Stiffler: Gründer Dr. Anton Stiffler – mein Vater – hat das gesamte Unternehmen alleine aufgebaut und kann auf viele Jahre Erfahrung zurückgreifen. Er hat schon einige Unternehmen zum Erfolg geführt und weiß daher genau, worauf es ankommt. Als seine prädestinierte Nachfolgerin habe ich seinen Sinn für Unternehmensführung mit in die Wiege gelegt bekommen – und mit meinem Master in Finance & Accounting die adäquate Ausbildung für die Leitung erworben.

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