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Die Biovolt AG feierte ihre Erstnotiz im Mid Market der Wiener Börse. Das Amanda Alexandra Stiffler, Präsidentin des Verwaltungsrats der Biovolt AG, über Biogas, Erbanlagen und Renditen

GoingPublic Magazin: Frau Stiffler, können Sie uns kurz das Geschäftsmodell der Biovolt AG skizzieren?

Stiffler: Biovolt ist in dem Bereich erneuerbare Energien tätig und betreibt zwei Biogasanlagen in Weißrussland. Diese gehören zu 95% der Biovolt und zu 5% den Kolchosen, die unsere Biogasanlagen mit sämtlichen notwendigen Rohstoffen zur Erzeugung unseres Biogases beliefern. Somit sind wir von externen Lieferanten unabhängig und schaffen Synergien. Bei den genannten Rohstoffen handelt es sich um Reststoffe der landwirtschaftlichen Produktion wie Gülle und um Energiepflanzen. Diese sind örtlich verfügbar und auch nachwachsend. Biogas ist zudem fast CO2-neutral und daher umweltfreundlich. Unser Abnehmer ist das EU Minsk, mit dem wir über einen 10-jährigen Abnahmevertrag mit Verlängerungsklausel verfügen – somit haben wir eine gesicherte Abnahme und keine großen Aufwände für Administration und Werbekosten.

GoingPublic Magazin:  Die meisten Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien nutzen Solar- bzw. Windkraft zur Stromerzeugung. Weshalb haben Sie sich für Biomasse entschieden?

Stiffler: Biogas ist durch ihre Grundlastfähigkeit sowie ihrer leichten Speicherbarkeit eine hervorragende Ergänzung zu Windkraft- und Solaranlagen. Diese zwei Eigenschaften sowie die bereits erwähnte Schaffung von Synergien haben uns darin bestärkt, in Biogasanlagen zu investieren. Zudem ist das Potenzial in dieser Branche in Weißrussland und den angrenzenden Ländern riesig und noch lange nicht ausgeschöpft.

GoingPublic Magazin:  Wie sieht die geografische Ausrichtung der Biovolt genau aus?

Stiffler: Zurzeit sind wir mit unseren zwei Biogasanlagen in Snov und Lan in Weißrussland tätig. Weitere Projekte mit Biogasanlagen und Deponie-Entgasungen sind in Planung. Dabei werden wir uns geografisch größtenteils in unserem aktuellen Tätigkeitsraum weiterbewegen – sind aber durchaus offen, je nach Potenzial und Möglichkeit.

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