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Vor zehn Jahren war die Welt noch in Ordnung: Deutschlands Aktiengesellschaften schickten ihre aufwendig produzierten Geschäftsberichte an die Jurys der einschlägigen Wettbewerbe – alle Beteiligten warteten gespannt auf das Ranking der „besten Geschäftsberichte“ im manager magazin. Und heute? Aktuell wächst der Geschäftsbericht durch immer neue regulatorische Anforderungen zu einem immer komplizierteren Projekt heran. 

Gleichzeitig wandeln sich die Bedürfnisse der Stakeholder, was die Mediennutzung anbelangt – zu diesem Schluss kommt die Studie „User Experience im Corporate Reporting“ der Hochschule Mainz im Auftrag von MPM. Die befragten Professionals sehen im interaktiven PDF derzeit den idealtypischen Geschäftsbericht; zukünftig werden aber sinnvoll konzipierte HTML-Berichte immer wichtiger. Entsprechend offen sollte man also der Frage nach „Print first“ oder „online first“ begegnen. Aus unserer Sicht kann es nur heißen: „Content first“.

Geschäftsberichte
Andreas Müller

Solche extrinsischen Treiber bergen große Chancen: Der Geschäftsbericht ist auf dem Weg zu einem professionellen Medium, ja zu einer Kommunikationsplattform ganz neuen Zuschnitts, denn Themen wie echte stakeholderspezifische Berichte („Customized Reports“) oder automatische Datenverarbeitung und KI im Berichtsprozess stehen noch ganz am Anfang einer spannenden Entwicklung in der Unternehmenskommunikation.

Mit holistischen Ansätzen begleitet MPM Unternehmen auf diesem Weg. So hat MPM sein Portfolio über die letzten Jahre strategisch erweitert: Inzwischen gehört das Angebot zu den ganzheitlichsten Service- und Technologiesets zur Unterstützung von Unternehmen beim Reporting.

Beratung aus der Praxis für die Praxis

In der Regel steht vor einem umfangreichen Reportingprojekt ein intensives Assessment der anstehenden Aufgaben. Alle mit dem Geschäftsbericht verbundenen Medienprozesse werden dabei auf den Prüfstand gestellt und auf ihre Optimierungspotenziale abgeklopft. Die Ziele: Zeit und Kosten sparen, Prozesse entzerren.

Ein besonderer Stellenwert kommt dabei den Verbesserungspotenzialen zu, die sich durch den Einsatz von Software erzielen lassen. Mit dem MPM Online Publisher steht eine solche Lösung zur Verfügung. Nicht zuletzt wird auch das Projektmanagement daraufhin analysiert, wie man alle beteiligten Stakeholder besser in den Gesamtprozess einbinden kann.

Neue Anforderungen antizipiert MPM rechtzeitig und hält entsprechend Lösungen vor. Beispiel: die Integration von ESEF in den Reportingprozess. MPM bietet dabei Hilfestellung durch den Gesamtprozess hindurch – von der Beratung und Analyse bezüglich der Taxonomie über die Systemunterstützung und das Tagging bis hin zur Publikation in iXBRL.

Ein System mit höchstem Automatisierungsgrad für Geschäftsberichte

Herz, Maschinenraum, Werkzeugkasten – welchen Vergleich man auch bemüht, eins steht fest: Der MPM Online Publisher ist als System so konzipiert, dass sich Realisation und Publikation auch der umfangreichsten Unternehmensmedien leicht und komfortabel gestalten. Speziell für Corporate-Reporting-Projekte bietet er eine Vielzahl an Erweiterungsmodulen, die den Prozess übersichtlich und effizient gestalten.

Der MPM Online Publisher basiert auf marktführender und bewährter Adobe-Technologie. Das System ermöglicht eine hohe Autonomie der redaktionellen und kreativen Zusammenarbeit: Sämtlicher Content – wie Texte, Bilder, Videos oder Diagramme und Tabellen – wird vom System zentral verwaltet. Über Adobe InDesign können Gestalter kreative Layouts direkt im System erstellen, Redakteure schreiben und redigieren ihre Texte gleich im Layout, Projektmanager überblicken über einen verschlüsselten Zugriff via Webbrowser jederzeit und an jedem Ort den Status.

Excel- und Word-Konnektoren ermöglichen es außerdem, für die Contentbearbeitung gar nicht erst den Weg über die Layout-Dateien gehen zu müssen. Sie erlauben es, stattdessen in einer zuvor definierten Excel- und Word-Umgebung zu bleiben. Dort führen die Projektteilnehmer ihre Bearbeitungen an Text oder Zahlen durch – diese werden dann automatisiert über eine Datenschnittstelle in die Layout-Dateien übertragen.

Die Notwendigkeit für diese Art von Automatisierungslösungen ergibt sich auch aus der Tatsache, dass immer mehr Unternehmen ihren Berichtscontent aus Disclosure-Management-Systemen generieren. MPM bietet seinen Kunden als Systemhaus diese Software ebenfalls an. Naturgemäß braucht es dann auch eine intelligente Schnittstelle zwischen beiden Systemwelten. Mit den Konnektoren wurde diese geschaffen: Die Datenübernahme aus SmartNotes, SAP oder Certent erfolgt ebenfalls via Word und Excel.

Onlinekanäle auf Knopfdruck bespielen

Bleibt am Ende des Prozesses noch die Frage nach der Onlinedistribution, also nach Einbindung eines PDF in bestehende Infrastrukturen oder aber einer eigenständigen HTML-Lösung. MPM hat da eine klare Antwort: beides – mit dem MPM Reporting Hub. Durch die medienneutrale Datenhaltung kann Content automatisch als PDF wie auch in HTML ausgespielt werden. Ein zusätzlicher Dienstleister ist nicht mehr notwendig.

Wer also auch heute noch am Ende eines derart komplexen Prozesses stolz und zufrieden auf das Geschaffte blicken möchte, sollte bei der Wahl seiner Dienstleister genauer hinsehen. Nicht die eine technologische Lösung oder prämierte Gestaltung sollte den Ausschlag geben: Wesentlich ist die Fähigkeit, Brücken zwischen den einzelnen Disziplinen zu schlagen und Unternehmen mit all ihren Ansprüchen besser zu verstehen.