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Das Thema Creditor Relations ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden – nicht zuletzt, weil im aktuellen Niedrigzinsumfeld die Fremdkapitalfinanzierung für Unternehmen immer stärker zugenommen hat.

Der DIRK – Deutscher Investor Relations Verband hat sich deshalb der Thematik ausführlicher gewidmet und Mitte Januar in Frankfurt die Creditor Relations Tagung initiiert – die bereits weit im Vorfeld ausgebuchte Veranstaltung bildete den Auftakt für die Planung vieler weiterer Tagungen zu dem Thema in den nächsten Jahren.

Dabei wurde deutlich: Die Grenzen zwischen dem Creditor- und dem Investor-Relations-Manager verschwimmen immer stärker. Ein gegenseitiger Austausch ist deshalb unumgänglich für die Finanzbranche. Die Tagung stand dabei unter dem Motto Digitalisierung – denn besonders im Bereich Treasury bietet diese verstärktes Potenzial und sorgt für Effizienzsteigerungen. Vorträge von der Ratingagentur S&P, der Lufthansa, SAP und vielen anderen verdeutlichten dies. Schließlich betrifft Digitalisierung nicht nur einzelne Geschäftsfelder, sondern über kurz oder lang alle. „Der menschliche Einfluss nimmt immer mehr ab im digitalen Zeitalter“ – betonte Referent Markus Ott, Head of Corporate Capital Markets, Deutsche Lufthansa AG.

So sei weder das Berufsfeld des Investor-Relations- noch jenes des Creditor-Relations-Managers „sicher“ vor den Folgen der Digitalisierung. Weitere Vorträge, u.a. von Prof. Dr. Dirk Schiereck der TU Darmstadt, Dr. Jürgen Drebes von adidas sowie Olaf Weber von Vonovia, rundeten das Rahmenprogramm ab. Am späten Nachmittag endete die erste erfolgreiche Creditor Relations Tagung schließlich beim gemütlichen Get-together.

Wir haben im Vorfeld der Tagung mit Mit-Organisator Dr. Markus Walchshofer über die Veranstaltung gesprochen – zum Interview geht’s hier.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de