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Umsatz und Rohertrag praktisch auf Vorjahresniveau, das EBIT wird sogar leicht höher erwartet. Zuversichtlich stimmen zudem neue Vertriebsgebiete für John Deere.

Ekotechnika, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, liegt auf Basis vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 (30.09.) voll im Plan.

Demnach lagen die Umsatzerlöse mit rund 159 Mio. EUR zwar leicht unter dem Vorjahresniveau von 163,7 Mio. EUR, das operative Ergebnis (EBIT) werde sich jedoch von 9,4 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2017/18 auf voraussichtlich 9,5 bis 10 Mio. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr verbessern und damit leicht über der erwarteten Spanne von 7 bis 9 Mio. EUR ausfallen.

Gemeinsame PK von Ekosem und Ekotechnika auf der AGRI 2019 in Hannover

Im Geschäftsbereich Neumaschinen, der über die Hälfte des Umsatzes generiert, verzeichnete Ekotechnika im Geschäftsjahr 2018/19 vor allem bei den Traktoren mit 206 Maschinen einen deutlich niedrigeren Absatz als im Vorjahr (283). Grund für die zurückhaltende Nachfrage nach Traktoren und Mähdreschern sei nach Ansicht des Vorstands, dass die russischen Landwirte ihre Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr eher in das knapper werdende Ackerland getätigt haben als in neue Landtechnik.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand außerdem aufgrund der neuen John Deere Vertriebsgebiete ein zusätzliches Umsatzpotenzial von 25 bis 35 Mio. EUR. Darüber hinaus wird der Aufbau des Forstmaschinengeschäfts weiter vorangetrieben. Im Bereich Smart Farming würden die bisher eingesetzten Technologien auf weitere Gebiete, wie Pflanzenschutz und Bodenmanagement, sowie zusätzliche Pilotkunden ausgeweitet.

Ekotechnika machte im Jahr 2016 einen sog. Debt-to-Equity-Swap, d.h. die bisherigen Anleihegläubiger wurden zu Aktionären der dann börsennotierten Ekotechnika – der Kurs der Walldorfer hat sich seit der Erstnotiz Ende 2015 rund vervierfacht, die Marktkapitalisierung liegt bei ca. 25 Mio. EUR.