Bildnachweis: Voltabox AG.

Schätzungen zufolge werde der Batteriemarkt für Lithium-Ionen-Anwendungen bis 2026 auf rund 185 Mrd. USD (Basisjahr 2016: rund 43 Mrd. USD). Inklusive der Märkte, die Voltabox mit seinen Produkten künftig adressieren möchte, erwartet das Unternehmen bis zum Jahr 2027 ein Potenzial von mehr als 100 Mrd. EUR im relevanten Markt.

Das weitere Wachstum von Voltabox seimit einem Auftragsbuch von rund 805 Mio. EUR per Jahresmitte 2017 vorgezeichnet. Gut die Hälfte aller Aufträge entfällt auf den Bereich Intralogistik, etwa ein Viertel auf den Bergbau.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Voltabox allerdings erst Umsatzerlöse von 14,5 Mioi. EUR – in den ersten sechs Monaten 2017 bereits 10,6 Mio. EUR.

Börsengang

Im Rahmen des Börsengangs sollen 5 Mio.  Aktien zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von 0,825 Mio. Papieren aus einer Kapitalerhöhung platziert werden, sowie weitere 0,5 Mio. Aktien aus dem Bestand der paragon AG. Damit bleibt die Muttergesellschaft paragon AG mit einer Mehrheit des Grundkapitals Mehrheitsaktionärin des Unternehmens und beabsichtigt, dies auch langfristig zu bleiben. Der Streubesitz soll nach dem Börsengang etwa 40%betragen.

Bankhaus Lampe ist Global Coordinator, Hauck & Aufhäuser Joint Bookrunner. Das GoingPublic Magazin geht davon aus, dass innerhalb der nächsten zehn Werktage die konkreten Details publiziert werden und die Zeichnungsfrist beginnt. Insofern wäre das IPO noch Ende September denkbar bzw. in der ersten Oktoberwoche. -fb-

 

 

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