Die Aktien des Dachziegelherstellers Braas Monier sind mit einem Kurs von 24 EUR je Aktie ausgegeben worden und lagen damit im unteren Viertel der Preisspanne, die auf 23 bis 28 EUR festgelegt wurde.  Die Markkapitalisierung des luxemburgischen Unternehmens belief sich auf rund 940 Mio. EUR.

Im Zuge des Börsengangs wurden  4,17 Mio. neue sowie 15,4 Mio. Aktien aus dem Altbestand ausgegeben, was einem Emissionsvolumen von 470 Mio. EUR entsprach. Bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option könnte sich das Platzierungsvolumen sogar  auf 541 Mio. EUR erhöhen – damit wäre das IPO einer der größten Börsengänge der letzten Jahre in Deutschland.

Pepyn Dinandt, CEO von Braas Monier, zeigt sich äußerst zufrieden mit der Aktienplatzierung: „Wir freuen uns außerordentlich über den erfolgreichen Börsengang. Dem Interesse der Investoren nach zu urteilen ist es uns offenbar gelungen, den Markt von den Stärken unseres Geschäftsmodells und der Nachhaltigkeit unserer Strategie zu überzeugen Dieser Erfolg ist für uns gleichzeitig Ansporn, uns mit voller Energie unseren Plänen zu widmen und profitables Wachstum zu generieren.“ Im Vordergrund der Kapitalerhöhung stehe, nach Angaben von CFO Matthew Russell, außerdem die Reduzierung der Schuldenlast.

Bei vollständiger Mehrzuteilungsoption werden sich rund 58% der Aktien im Streubesitz befinden, wovon 99% institutionellen Anlegern und weniger als 1% Privatanlegern zugeteilt werden.

Kurz nach Börsenstart fiel der Kurs der Aktie jedoch  sogleich unter den Ausgabekurs. Zur Mittagszeit beläuft sich das Minus auf rund 5%, Tendenz fallend.

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