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Beim siebten Börsenfrühstück im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse am Donnerstagmorgen, sprach der Direktor des bekannten Frankfurter Städelmuseums über einige Parallelen zwischen der Finanz- und der Kunstwelt.

So wie ein Investor bei einer Aktienanlage Geld bei einem Unternehmen anlegt, das er im Idealfall gut kennen sollte, riet Dr. Phillipp Demandt dazu, in Kunst zu investieren, die einem auch wirklich gefällt. Mit einem Schmunzeln ergänzte er, dass man sich somit bei einer ausbleibenden Wertsteigerung, wenigstens an der Schönheit erfreuen könne. Weiterhin sprach der Direktor über die „erfüllende Ehe“ zwischen Kunst und Geld. Museen und Kultur sind bekanntlich bei Touristen beliebt, was sich wiederum positiv auf die wirtschaftliche Bilanz des Städels auswirke. Andersherum ist die Anschaffung sowie die Instandhaltung der Kunstsammlung ein sehr kostspieliges Unterfangen und muss stetig finanziert werden. Den überwiegenden Teil der Kosten tragen Stiftungen und Spenden der Bürger, welche der sympathische Redner nicht unerwähnt ließ – das Städel ist demnach in privater Hand und wird nicht – wie viele andere Kunsthäuser – staatlich finanziert.

Noch bis zum 26. Mai kann man im Städelmuseum die Ausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ begutachten; ab dem 3. April folgt Picasso  – für 2020 hat Demandt zudem eine Van Gogh-Ausstellung angekündigt.

Das Börsenfrühstück wird regelmäßig von der Deutschen Börse veranstaltet und steht unter verschiedenen Mottos und Themen – wie auch bei vergangenen Veranstaltungen dieses Formats, führte Hauke Stars, Mitglied des Vorstands der Deutschen Börse, in die Thematik ein.

Foto: @boersefrankfurt/Twitter