MBB-Tochter Aumann eilt an die Börse: So hat das Automotive Unternehmen mit Spezialisierung auf E-Mobilität die Preisspanne für die geplante Börsennotiz im (Prime Standard) der Frankfurter Börse auf 35 bis 43 EUR je Aktie festgelegt. 

Angeboten werden sollen rund 3,7 Mio. bestehende Aktien der Altaktionäre (3,5 Mio. stammen von MBB) und 1,5 Mio. neue Aktien aus der Kapitalerhöhung sowie 780.00 Aktien bei Ausübung des Greenshoes. Die Gesellschaft erwartet demnach Bruttoemissionserlöse von 163 Mio. EUR (inkl. Greenshoe).

MBB bleibt Mehrheitseigentümer

MBB SE wird nach vollständiger Platzierung der angebotenen Aktien sowie vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option 53,6 % an der Aumann AG halten. Die Zeichnungsfrist beginnt bereits höchstwahrscheinlich am Montag, den 13. März.

Berenberg, Citigroup sowie Hauck & Aufhäuser begleiten den Börsengang.

Die Erlöse aus dem Börsengang sollen laut Unternehmensangaben der Wachstumsfinanzierung dienen.

Aumann ist ein Hersteller von  Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit Fokus auf Elektromobilität. Das Unternehmen verbindet Wickeltechnologie zur Herstellung von Elektromotoren mit jahrzehntelanger Automatisierungserfahrung, insbesondere in der Automobilindustrie.

Wachstum durch E-Mobilitäts-Hype

Nach eigenen Angaben profitiere Aumann von der beschleunigenden Nachfrage von E-Mobilität in der Automotive-Branche. Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen wurde in der Periode bis zum 28. Februar ein Umsatz in Höhe von 32,9 Mio. EUR und ein EBIT von 4,1 Mio. EUR erzielt. Die EBIT-Marge beträgt somit 12,6 %. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 64 % gegenüber der Vergleichsperiode 2016 (Umsatz: 20,1 Mio. EUR) sowie einer Steigerung des EBIT von 90% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (EBIT: 2,2 Mio. EUR).  Bislang war MBB  mit 93,5 % und Ingo Wojtynia mit 6,5 % an Aumann beteiligt.

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