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Nach Logistrial und congatec hat nun auch der Immobilien-Investor Domicil Real Estate verkündet, seine Börsenpläne vorerst auf Eis legen zu wollen.

“Vor dem Hintergrund des aktuellen Börsenumfelds haben wir uns dazu entschieden, den geplanten Börsengang auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen”, erklärte Vorstandschef Khaled Kaissar bereits am Mittwoch. Domicil werde das Kapitalmarktumfeld beobachten und die Börsenpläne umsetzen, sobald sich die Marktlage als günstiger erweise.

Domicil plante eigentlich noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen – und wollte dabei rund 150 Mio. EUR bei Investoren einsammeln.

Das Münchener Immobilienunternehmen ist auf den An- und Verkauf von Wohnimmobilien im gesamten Bundesgebiet spezialisiert. Ihr Kerngeschäft liegt im Erwerb von Wohnungsbeständen, deren Umwandlung in Eigentumswohnungen und dem zeitnahen Weiterverkauf an Mieter, Selbstnutzer und private Kapitalanleger. Darüber hinaus werden nicht für private Kapitalanleger geeignete Immobilien über Blockverkäufe an institutionelle Kunden und sonstige Bestandshalter wie etwa Family Offices veräußert.

2018 erwirtschaftete Domicil einen Umsatz von 367 Mio. EUR, bei einem Jahresüberschuss von 12,2 Mio. EUR.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de