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Geringe Zustimmung bei geografischen und soziokulturellen Hürden

Auf wenig Gegenliebe stoßen bei den Befragten Minderheitsbeteiligungen: Finden Beteiligungsquoten unter 50% kaum Zustimmung, ist dies bei einer mehrheitlichen Beteiligung klar positiv.

Positiv beurteilt wird der Verbleib des Managements im übernommenen Unternehmen (80%). Dazu passt die positive Einschätzung von zwei Dritteln zu einer kapitalmäßigen Beteiligung des Verkäufers. Eindeutig ist die Ansicht der Umfrageteilnehmer im Hinblick auf die Zielgröße des akquirierten Unternehmens: Hier sehen es 91% der Befragten als negativ, wenn das Zielunternehmen größer ist als der Käufer. Selbst die Akquisition eines in etwa gleich großen Unternehmens wird nicht mehrheitlich positiv gesehen. Im Gegensatz dazu äußern sich nur noch 7% der Befragten kritisch, wenn das Zielunternehmen kleiner ist als das übernehmende. Eine klare Meinung haben Analysten zur internationalen Stoßrichtung von M&A-Transaktionen: Je größer die geografische und soziokulturelle Entfernung, desto geringer die Zustimmungsrate.

Klar erkennbar ist, dass die Analysten hohe Ansprüche an entsprechende Transaktionen stellen, sollen sie diese positiv bewerten. Insbesondere schreiben die Finanzmarktteilnehmer laut Studie dem Management ins Stammbuch, ein besonderes Augenmerk auf die Qualität des Übernahmeobjektes und damit die Targetauswahl, aber auch die Finanzierungsstruktur der Transaktion, zu haben.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de