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Die Anleihe der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG kann ab dem 10. September in einer Stückelung von 1.000 Euro über Haus- oder Direktbanken durch die Übermittlung eines Kaufauftrags an der Börse Düsseldorf gezeichnet werden (A1E WNF). Begleitet wird die Emission von Schnigge.

Die Gruppe plant, mit Teilen des Emissionserlöses Darlehen für eingebrachte Anleihe-Sicherheiten abzulösen, verbleibende Mittel sollen für die Ankaufsfinanzierung im Privatkundengeschäft verwendet werden. Der Mittelbedarf im Fondsgeschäft, so das Unternehmen, resultiere aus der kurz- bis mittelfristigen Ankaufsfinanzierung von Immobilien, Grundstücken und Anteilen an Objektgesellschaften, die nach erfolgter Konzeption in privaten Fondsvehikeln platziert werden sollen. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum Ende des ersten Halbjahrs knapp 35%.

Neu ist, dass erstmals ein Emittent auf Scope Credit Rating setzt. Diese vergab dem für 20 Mio. EUR Emissionserlös konzipierten Hahn-Bond das Rating A- („gute Güte“), gleichbedeutend mit einem „geringen Ausfallrisiko“. Eine Mittelstandsanleihe besser als BBB+ notiert derzeit in keinem der Segmente. Eine Frage ist, inwiefern die Ratings von Creditreform, Euler-Hermes und nun Scope untereinander vergleichbar sind – besagte Scope führte bislang an, dass sie es nicht seien und erstellte daraufhin unbeauftragte eigene Ratings.

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